Dienstag, 19. März 2013






GESCHICHTE. Landespatron
Schulfrei in Vorarlberg
dank des heiligen Josef
„Josefi tag“ soll an
Vorarlberger Landespatron,
den heiligen Josef,
erinnern.
DORNBIRN. (gt) Am 19. März
ist „Josei tag“, der Tag des
Schutzpatrons von Vorarlberg.
Zu spüren bekommen
das heute vor allem die Schüler
und Lehrer: Sie haben an
diesem Tag schulfrei. Die
kurze Auszeit geht auf ein
Bundesgesetz zurück, wonach
in den neun Bundesländern
am Tag des jeweiligen
Landespatrons schulfrei sein
soll. Außer Vorarlberg ist der
heilige Josef von Nazareth,
Nährvater Jesu, auch in Tirol,
Kärnten und der Steiermark
Landespatron, zudem gilt er
als Patron Österreichs und
der katholischen Kirche.
Dass ausgerechnet Josef
der Vorarlberger Landespatron
ist, scheint ungewöhnlich.
Populärer in der Volksfrömmigkeit
war und ist der
heilige Gebhard, nebst dem
heiligen Fidelis auch Diözesanpatron
von Feldkirch. Die
Kür Josefs geht hauptsächlich
auf Entscheidungen der
Habsburger im 18. Jahrhundert
zurück. Josef war damals
Schutzpatron von „Vorderösterreich“,
zu dem Tirol und
Vorarlberg gehörten.
Josef gilt in der katholischen
Kirche als Patron der Ehepaare
und Familien, Kinder, Jugendlichen
und Waisen, der
Jungfräulichkeit, der Arbeiter,
Handwerker, Zimmerleute,
Holzhauer, Schreiner, Totengräber,
Ingenieure, Erzieher,
Pioniere, Reisenden und Verbannten,
der Sterbenden und
sogar als Patron der Kämpfer
gegen den Kommunismus.


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